Installation Kraftwerk

Ausgehend von dem Gedanken,  dass in der Kunst Gegenstände erschaffen werden,  die nicht für etwas stehen,  sondern in der Vorstellung des Betrachters als etwas erscheinen,  orientiert sich diese Arbeit  an dem Begriff des Aggregats.  Die Energietransformation in einem Kraftwerk – und möglicherweise ist das Generieren von Kunst an sich eben eine Kraftwerksarbeit anderer Art – findet ihre Fortführung im übertragenen Sinn.

Kunstinstallation Kraftwerk
Kunstinstallation Kraftwerk
Kunstinstallation Kraftwerk
Kunstinstallation Kraftwerk

Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption, heißt es bei Walter Benjamin. Im Abbild des Erstarrens wird alles wieder lebendig – die Energie fließt im imaginativen Rahmen des Kunstwerks weiter, wo doch die verwendeten Werkstoffe (Latex, Textilien)  eine andere Sprache sprechen.  Die Aneinanderreihung von Motiven entspricht auf der einen Seite dem streng maschinellen Aufbau,  auf der anderen Seite weist der Wiederholungscharakter auf eine Strukturreihe hin,  die ihre Entsprechung auch in der seriellen Musik finden könnte. Plastizität entsteht aus nur einer Klangfarbe.

Konzeption und Sinnlichkeit schließen sich gegenseitig ein und aus,  es gibt kein Entkommen – so oder so.  Auch wenn die Phantasie am anderen Ende ihren freien Lauf nehmen soll,  geht der Erstellung am Anfang eine minutiöse Planung voraus:  die einzelnen Arbeitsvorgänge  müssen Schritt für Schritt  und unter Berücksichtigung der speziellen Materialeigenschaften wie Trocknungszeiten etc. durchgeführt werden.

Schaltkreise und elektromechanische Vorgänge sind in ihrer optischen Nachvollziehbarkeit ersetzt worden durch mikroelektrische.  Im elektronischen Mikrobereich ist nichts mehr offenkundig und sichtbar.   Verlorengegangen ist damit auch jeglicher Ansatz des Begreifens  steuernder und gesteuerter Energieflüsse und der dahinter liegenden  Vorgängen.

Das Werk setzt dem etwas entgegen.  Es verweist auf eine Ästhetik technischer Abläufe, die in ihrer Gesamtheit nachvollziehbar und begreifbar sind und über den reinen Funktionalitätsansatz hinaus Energieflüsse und ihre Transformation in einen zutiefst sinnlichen Erlebniszusammenhang stellt.

 Roland Jörg

Kraftwerk touché

Kunstinstallation Kraftwerk

Skopie

Teil M
Textil genäht, Schaumstoff, Acrylbeschichtung
73 x 104 x 41

Skopie Teil M zur Kunstinstallation Kraftwerk touché
Skopie Teil M zur Kunstinstallation Kraftwerk touché
Skopie Teil M zur Kunstinstallation Kraftwerk touché

Teil D

Epoxyharz

Luftobjekt

Kunstinstallation Kraftwerk touché Teil D
Kunstinstallation Kraftwerk touché Teil D
Baupläne

Baupläne

2005

gestickt und appliziert

Bauplan zur Kunstinstallation Kraftwerk touché
Bauplan zur Kunstinstallation Kraftwerk touché

2011

gestickt und appliziert

Vorarlberg Museum

Bauplan zur Kunstinstallation Kraftwerk touché
Teil E

Entstehungsjahre

2003 bis 2013 (vorläufig)

29 - teilig

Ausgestellt:
2003     im Schloss Amberg, Feldkirch,
2004     Art Wiesbaden über Galerie Siemer
2005     ORF, Dornbirn
2009      im Schaulager der Galerie Feurstein, Feldkirch
2011      Art Bodensee ´11
2012     Engländerbau, Vaduz, Liechtenstein
2013     Gorzow, Polen,

Entstehungsjahre

2003 bis 2013 (vorläufig)

29 - teilig

Ausgestellt:

2003     im Schloss Amberg, Feldkirch,

2004     Art Wiesbaden über Galerie Siemer

2005     ORF, Dornbirn

2009     im Schaulager der Galerie Feurstein,                              Feldkirch

2011     Art Bodensee ´11

2012     Engländerbau, Vaduz, Liechtenstein

2013     Gorzow, Polen,